John, bring me the cargo!

Logik ist alles, wenn sie nicht falsch ist. Was wird sich der durchschnittliche Ureinwohner Neuguineas damals gedacht haben wenn er die weißen Einwanderer beobachtet hat?

Jeder der Weißen besitzt wundersame Gegenstände die nur mit Magie zu erklären sind. Kisten aus denen Musik erklingt. Glas das von selber leuchtet. Riesige Vögel aus Metal in denen man reisen kann. Ständig wird von den lebenswichtigen Warenlieferungen geredet die auf keinen Fall ausbleiben dürfen. Wenn mal ein Ausrüstungsgegenstand kaputt geht wird er einfach mittles Schiff oder Flugzeug irgendwohin geschickt und kommt ein paar Wochen später repariert wieder zurück.

All das kann nur das Werk eines mächtigen Gottes sein. Anscheinend muß man aber einiges an Anstrengungen auf sich nehmen um das Cargo zu bekommen. Warum sollten sonst die Männer in lustigen Uniformen bei 35° in der Hitze exerzieren. Rund um die Uhr muß ein Mann vor einem Holzkasten sitzen aus dem Stimmen zu hören sind. Es werden lange Stangen aufgestellt an deren Ende bunte Stoffe gehängt werden.

Dieser Gott hatte sogar einen Namen, John Frum, der Weiße der auszog um das Cargo zu holen, soviel das für jeden etwas da ist. Noch heute gibt es den Cargo Cult auf manchen Inseln und man kann es den Einwohnern nicht übel nehmen, immerhin warten wir schon 2000 Jahre auf unseren Jesus und die erst 70.

Mehr Infos zum John

ToDos:

  • Mehr über den John und den Cargo Cult lesen.
  • Einen eigenen Kult verbreiten.

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