Nein, Nein

Naja, die Neunmalklugen werden behaupten das es klar auf der Hand liegt … aber ich dachte mir: “Es besteht doch immerhin noch eine kleine Chance.” … und ausserdem sprachen auch noch andere Faktoren für den Film. Tim Burton und Johnny Depp haben in “Edward mit den Scherenhänden“, “Sleepy Hollow” oder “Charlie und die Schokoladenfabrik” doch auch super zusammen funktioniert … und die Filme vom Burton sind immer sehenswert. Die Bonham Carter find ich seit Fight Club auch super und so hab ich einfach zugegriffen.

Nach ca. fünf Sekunden war dann klar das es sich um einen “Musicalfilm” handelt … mist … mist, mist … mist … wurscht … die anderen Faktoren nicht vergessen … außerdem will das nix heißen – immerhin – früher war das doch so das in diesen Musicals immer diese netten melodischen Lieder gesungen wurden … chartverdächtige Pseudo-Popsongs … wie bei Cats, Elisabeth, das Stück mit den Rollschuhzügen, Phantom der Oper usw. … das kann sogar ich ertragen.

Aber nein! Nix chartverdächtig. Mist!

Was is des? Atonaler Sprechgesang für Avantgardisten? Oder sind die durchschnittlichen Musicals heute so? Dieses herumgesinge ist echt nicht zum aushalten. Da kann man die restlichen Faktoren auch gleich vergessen … man könnte das Ganze ohne Ton anschauen … das würd funktionieren … weil die Ausstatung usw. ist “Burton”-mäsig und es kommt ganz viel Blut vor und auch die Story is ok und die Charaktere und eigentlich alles super … aber das herumgesinge … nein, nein.

Sweeney Todd

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