und als die siebte welle sie erreichte…
alle sieben wellen: da ist sie nun – die fortsetzung der virtuellen email-liebe von leo und emmi, die am ende des ersten bandes „gut gegen nordwind“ im bostoner asphalt zu verlaufen drohte…
ich bin kein großer freund von fortsetzungen. eigentlich hasse ich fortsetzungen. und noch mehr verabscheue ich autoren, die fortsetzungen von werken zu schreiben versuchen… die nun mal unfortsetzbar sind… (verflucht sei dieser respektlose franzose, der den kleinen prinzen auferstehen ließ und mit den ersten worten gleich wieder ermordete)
zu leo und emmi sei gesagt: ich bin kein großer freund von fortsetzungen. aber im fall dieser beiden war noch nicht die letzte email geschrieben. mögen manche sagen, es sei eine wiederholung des ersten teils… ich bin viel eher der meinung, der autor trifft den kern. die liebe ist ein spiel bis sie zum ernst wird. und wenns zu ernst wird, dann entliebt man sich wieder. und ist die liebe echt, geht das spiel von vorne los. wiederholungen, überholungen, rückholungen, erholungen,… bis die siebte welle kommt…in die man springt oder vor der man flüchtet. und wer sich dieser welle stellt, hat auch ein happy end verdient!!
außerdem gebührt dem autor ein lob für das wagnis mit dem sprachstil. eine revolte an die sms-kürzel-verseuchte gesellschaft: freunde – wenige buchstaben können auch sinn, literatur und leidenschaft ergeben!
wer also in buchstaben lebt und vielleicht auch liebt…der sollte sich rasch in die siebte welle stürzen!
Babs