Eric Schmidt war CTO bei Sun und danach CEO bei Novell, und Schmidt hatte absolut kein Interesse daran, für Google zu arbeiten. Das Meeting mit Page und Brin machte er nur aus Gefälligkeit für einen Freund und Google-Investor. Genauso sahen es die beiden Google-Gründer die Schmidt für einen Erbsenzähler hielten den sie nicht in der Firma haben wollten. Das Gespräch begann damit das Sergey über die “stupidity of strategy” sprach die Schmidt gerade bei Novell eingeschlagen hatte. Danach stritten die drei eineinhalb Stunden über ihre grundsätzlichen Ansichten. Trotz dieses holprigen Starts hat Schmidt 2001 bei Google als CEO angefangen und führt bis heute das Tagesgeschäft.
Dieser Jemand war Eric Schmidt der als CEO, Google zu Geld machen sollte. Google hatte mittlerweile die AdWords eingeführt und die ersten Fragen die Schmidt stellte waren: Woher kommen eigentlich die Suchanfragen und die Anzeigen. Die Antwort darauf hat Page und Brin die Augen geöffnet. 95% Anzeigen aus USA und 60% Suchanfragen aus Nicht-USA. Darauf Schmidt zum Vertriebsleiter: “Go to Europe and do not return until you have hired key executives to run our European sales operations!”. Kurze Zeit später wurden Niederlassungen in Hamburg, London aber auch in Tokyo und Toronto eröffnet.
Die gängige Präsentationsmethode von Page und Brin sah so aus: Sie öffneten die Seite eines Konkurrenten und gaben den Namen dieser Seite in das Suchfeld ein. Viele Suchmaschinen damals konnten sich nicht mal selber finden. Danach ließen sie ihre Gesprächspartner mit google suchen. Diese Taktik funktionierte eigentlich immer.
Zum Beispiel auch bei den beiden wichtigsten Venture Capital Unternehmen im Silicon Valley, obwohl Google keinen Business plan vorlegen konne, bzw. nicht mal eine Ahnung hatte ob und wie sie jemals Geld verdienen würden, investierten beide jeweils 12,5 Mio USD in die Suchmaschine. Die einzige Auflage war: Google muß jemanden einstellen der das Produkt zu Geld machen konnte, wer das sein soll oder wann diese Person anfangen muß, wurde nicht vereinbart.
Marissa Mayer war eine der ersten Google MitarbeiterInnen und 1999 zuständig für die Usability. Bei einem der ersten Usability-Testings wurden immer zwei Personen vor einen Rechner gesetzt. Es sollte eine vorgegebene Frage so schnell wie möglich mittels Google beantwortet werden. Die ersten beiden Tester geben www.google.com ein, die Seite wird angezeigt, nichts passiert, die Beiden warten. Nach ca. 30 Sekunden fragt Mayer was los sei, worauf sie warten würden? “Wir warten das der Rest der Seite geladen wird.” … An diesem Tag wurde unter der Seite ein Copyright-Vermerk hinzugefügt, nicht aus rechtlichen Grüden sondern damit die Benutzer wußten das alles geladen ist.
1999 beschloss Google Inc. das alle Mitarbeiter gemeinsam, inklusive Freunde und Familien, in die Wüste fahren und einen Mann verbrennen werden. Zur Feier dieses Events wurde damals das Logo etwas verändert, hinter einem der Os war in dieser Woche ein Burning Man zu erkennen. Marissa Mayer sagte später darüber: Eigentlich war das ganze eine Art “Out of Office”-Meldung denn in dieser Woche waren alle in der Wüste und keiner hätte die Server neu starten können falls etwas passiert wäre. Und so war das Google Doodle geboren.
Google wurde im William Gates Building in Stanford erfunden. Ja genau, das ist der Bill Gates den wir alle kennen und so lieben. Page wollte ursprünglich schnell mal das ganze Internet herunterladen und es zu Forschungszwecken speichern. Seinem Mentor sagte er, das der Download wahrscheinlich nur eine Woche dauern würde.
Google stammt von dem Wort Googolplex, was eine bestimmte Zahl in der Mathematik ist (eine 1 mit 100 Nullen). Allerdings registrierten die Beiden durch einen Tippfehler nicht Googol sondern Google, als sie eine Mitstudentin darauf aufmerksam machte war es schon zu spät und es blieb bei Google. Die erste Version des Google Logos wurde von Brin mittels GIMP erstellt, er war sehr stolz auf sich als er es geschafft hatte, weil GIMP so kompliziert ist.
Das erste richtige Investment war von Andy Bechtolsheim, einem Mitbegründer von Sun. Page und Brin hatten eine Verabredung mit Bechtolsheim nach der er sofort sein Scheckbuch zückte und einen Scheck über 100.000 USD ausschrieb. Dabei hatten die beiden noch nicht mal die Firma gegründet und deshalb noch kein Firmenkonto, Page versteckte den Scheck zwei Wochen in einer Schublade bis er ihn auf dem neu angelegten Firmenkonto einzahlen konnte. Danach gingen die Beiden zu Burger King um zu feiern.
Mein Haus twittert … da hat ein IBMler jedes Fenster, jede Lampe und jede Mausefalle mit Sensoren ausgestattet und bei bestimmten Events twittert das Haus auf einem eigenen Account … lets follow the house on twitter (via @ToM04)
Mein Lieblingsstar ist verkehrt … die Leute kommen auf sehr komische Sachen … zB.: wir drehen die Köpfe von Celebs lassen aber die Gesichter richtig herum (via @rbrthmr)
Ja Ja, das ist ja mal wieder so was von klar … also die Webmaster-Tools zeigen an mit welchen Suchbegriffen die eigene Seite in einem bestimmten Zeitraum gefunden wurde.
Meine absoluten Lieblinge:
“Pornodasteller” (inkl. Fehler)
“Google Wave stinkt”
“Scheiss Cisco”
tailandreisen (etwas weiter unten)
“zuhelter werden” bzw. zuhelter (auch weiter unten)
prostetuierte
Auch Suchbegriffe die nur kurz im Twitter-Widget auftauchen können sehr erfolgreich sein: