Der Hollywood Wunderwuzi und LOST Erfinder J.J. Abrams macht jetzt also in Star Trek / warum auch nicht / aber etwas komisch wirkten die ersten Trailer und Bilder schon / ein junger Spock oder ein junger Pille? / keine Angst, alles kein Problem, ein Abrams weiß wie man die Charaktere so einführt das sie glaubhaft wirken / selbst wenn man den Spock schon die letzten 30 Jahre anders gesehen hat.
Endlich mal ein Star Trek mit jungen und guten Schauspielern / die Action stimmt auch und der visuelle Stil, ich nenn ihn mal “Lens Flair Porn”, ist wunderbar gelungen und passt so richtig toll in die hellen Raumschiffe.
Großes Manko, wie immer, die Story / ich glaub keiner der letzten Star Trek Filme ist ohne eine Zeitreise ausgekommen / schön langsam wirds echt langweilig / außerdem ist das dann alles immer so kompliziert zu durchschauen / wer ist wann wo warum und wie beeinflusst das dann wieder die zukünftigen Zeitlinien / also für den nächsten Star Trek wünsch ich mir mal das alles linear abläuft und sich nicht wieder die alten Schauspieler in die neuen Filme mogeln.
Trotzdem: Unbedingt anschaun, auch wenn man kein Trekki ist!
Bei den kino-news.de hab ich grad ein nettes Interview mit dem österreichischen Filmemacher gelesen. Es geht nicht nur um Revanche sondern auch um den österreichischen Film im Allgemeinen. Hätten Sie es gewusst: In Österreich werden pro Jahr durchschnittlich sieben Filme produziert.
So, da is er jetzt, der Trailer zum nächsten Tarantino-Film. Naja, irgendwie wirkt das alles ziemlich “flach”, die Ausstattung, der Monolog, die Farben, die Darsteller, sogar den Pitt find ich ned super. Der Adi am Schluß is ok … aber der Rest … ich befürchte Schlimmes. Der Schweiger und die Kruger hätten auch net sein müssen … aber die Hoffnung stirbt zuletzt.
Gestern wurden die Britischen Filmpreise (BAFTA) verliehen. Es war keine große Überraschung das Slumdog Millionaire der große Gewinner ist, allerdings das Benjamin Button nur drei Preise in Nebenkategorien gewonnen hat war schon eine Überraschung. Rourke (The Wrestler) ist bester Hauptdarsteller, Winslet (The Reader) die beste Hauptdarstellerin, Ledger (Dark Knight) und Cruz (Vicky Cristina Barcelona) die besten Nebendarsteller. Slumdog Millionaire hat unter anderem die Preise, bester Film, beste Regie, bestes Drehbuch bekommen. “Man on Wire” hat den Preis “Outstanding British Film” bekommen und “In Bruges” hat das beste Original Drehbuch.
Oscar Tippspiel
Auf cinema.de gibt’s ein nettes Oscar-Tippspiel mit Gewinnchance.
Filmfehler 2008
Auch auf cinema.de die fettesten Filmfehler 2008. Warum fährt die Polizei von Toronto in New York Streife? Plastikzahnbürsten in den 30igern?
Star Wars
Star Wars nacherzählt von einer Frau die die Filme nicht gesehen hat, bei den Filmfreunden (besser könnt ichs auch nicht ).
Knochenmann Homepage online – die dritte Wolf Haas Verfilmung von Wolfgang Murnberger, wieder mit Josef Hader als Brenner.
Da hätt ich doch beinahe unsere zweite Oscar-Nominierung übersehen, aber wenn’s mal was zu berichten gibt ist auf die österreichischen Medien doch Verlass. Dieses andere neue Gesicht, das ich nun ständig in den Medien sehe, gehört einem gewissen Peter Morgan der seit kurzem mit seiner österreichischen Frau in Wien lebt. Eigentlich kommt Morgen aus Großbritannien und wurde vor allem durch das Drehbuch zu “The Queen” bekannt. Jetzt hat er eine Nominierung für Frost/Nixon in der Kategorie “Bestes Drehbuch (Adaption)” bekommen.
David Frost war in den Siebzigern ein sehr bekannter Fernsehmoderator und Nixon ist der mensch gewordene Politskandal. Nach Nixons Rücktritt wird er für alle seine Verbrechen amnestiert. Frost sieht seine Chance und will eine Interview-Serie mit Nixon machen in der er ihn zu einer Entschuldigung bewegen will. Frost bekommt seine Interviews und er bekommt auch seine Entschuldigung.
Der Film muß am Beginn etwas Fahrt aufnehmen bevor es richtig spannend wird. Das Ende ist aber umso sehenswerter, man freut sich richtig für Frost und hat Mitleid mit Nixon. Neben Frost/Nixon sind in dieser Kategorie auch “Benjamin Button” und “Slumdog Millionaire” nominiert, das wird schwer, aber jetzt wo ich den Film gesehen habe, halte ich es nicht für ausgeschlossen. Zu wünschen wärs dem Neo-Wiener, der seine neue Heimat auch im Film verewigt hat: “Vienna is like Paris … without the French” … is doch nett oder
Regisseur von Revanche und diesjährige östereichische Oscar-Hoffnung Götz Spielmann ist nächsten Donnerstag 12.02.2009 im ORF1 um 22:40 bei Ster-/Grissemann zu Gast.
Alex arbeitet in einem Bordell und seine Freundin auch, als die Arbeitsbedingungen für Tamara nicht mehr erträglich sind beschließen die beiden zu verschwinden und eine Bank auszurauben um das nötige Kapital für einen Neustart zu haben. Doch beim Überfall läuft etwas schief und Tamara wird vom Dorfgendarmen Robert erschossen. Alex sinnt auf Rache.
Revanche ist visuell extrem beeindruckend, teilweise folgt eine geniale Einstellung der nächsten. Die Bilder werden großteils sehr lange gezeigt damit sie ihre volle Wirkung entfalten können. Der ganze Film hat dadurch einen sehr langsamen Fluss und wirkt sehr andächtig, wird aber trotzdem nicht langweilig. Es wird relativ wenig gesprochen und auch auf die Musikuntermalung wurde komplett verzichtet, was wiederum diese Ruhe betont. Schon alleine für die Eröffnungs-Szene (mit den Titeln) die gleichzeitig auch das Ende darstellt hat sich die Kinokarte gelohnt.
Die schauspielerischen Leistungen sind großteils nur Durchschnitt, bei schwierigen Szenen haben fast alle ihre Probleme, was ein wenig schade ist. Die Geschichte funktioniert, leider finde ich das Ende ein bischen langweilig, da hätte noch ein Höhepunkt gesetzt werden müssen. Ansonsten ist Revanche ein wirklich genialer Film. Auf jeden Fall anschauen, ich drück ihm die Daumen!
Der Trailer wurde leider schon wieder von youtube entfernt ist aber auf www.revanche.at zu sehen.