Man on Wire

Der Franzose Phillipe Petit hat einen Traum, er will der erste Mensch sein der auf einem Hochseil zwischen den Türmen des World Trade Centers steht. Seine Geschichte und die Geschichte dieses verrückten Vorhabens wird in “Man on Wire” erzählt. Dieser Dokumentarfilm hat schon x Preise gewonnen, ist für den  Oscar nominiert und das alles völlig zu Recht, sicher eine der besten Dokus die ich je gesehen hab.

Viele Orginalaufnahmen und Fotos aus der Zeit wechseln sich mit den Interviews der beteiligten Personen ab. Der Film zeigt die Vorgeschichte von Petit, die Vorbereitungen, die eigentliche Durchführung und die Auswirkungen auf Ihn, seine Freunde und die damalige Beziehung.

Wunderbarer Film, läuft seit 22.1. in unseren Kinos.

http://manonwire.com/
[youtube EIawNRm9NWM]

Next Oscar Nomination for AUSTRIA

geil, geil, geil … der zweite österreichische Film in Folge. Revanche vom gebürtigen Welser Götz Spielmann ist für den “Foreign Language”-Award nominiert. Reißen werden wir nix, weil entweder “Waltz with Bashir” oder “Baader Meinhof Komplex” gewinnen wird. Wurscht, trotzdem, geil, geil, geil.

Noch nicht bestellt, ich schau vorher in der Videothek, 27 EUR für einen Film ist nicht wenig. Mehr zum Film sobald ich ihn gesehen hab.

Trailer:
[youtube B2iiT1_NVfk]

Revolutionary Road (Zeiten des Aufruhrs)

Revolutionär Langweilig dieser Golden Globe Gewinner! Der neue Dreiteiler von Sam Mendes (American Beauty). Dreiteiler? Ja, ich bin zweimal eingeschlafen! Ca. 80% der Zeit sieht man die beiden Hauptdarsteller streiten. Sie streiten, am Parkplatz, im Haus, vorm Haus, Küche, Wohnzimmer, Schlafzimmer … und wenn man sie nicht streiten sieht, dann nur, weil er grad in der Arbeit ist. Beide Hauptdarsteller, also der LeoDiCaprio und die Kate Winslet wurden als Beste(r) Darsteller(in) nominiert, sicher auch zurecht, die liebe Frau Winslet hat den Globe auch gewonnen.

Aber der Film als ganzes, geht gar nicht, das einzig spannende ist dieser verrückte Sohn der Marklerin der den Beiden immer die Meinung geigt.

Trailer:
[youtube bpra9OEw6nQ]

Moviemento Filmbrunch – So. 25.01. 11:30 [Update]

Nächsten Sonntag wär im Moviemento Filmbrunch der wunderbare Musicalfilm “Der Zauberer von Oz” von 1939 zu sehen. Alle kennen die Geschichte: Dorothy (Judy Garland), der Zinnmann, der Löwe und die Vogelscheuche machen sich auf um den wunderbaren Zauberer von Oz um einige Gefallen zu bitten.

Wer würde mitkommen? Wir müssten einen Tisch für’s brunchen reservieren, also bitte frühzeitig Bescheid geben, danke.

[Update]
Ja klar, man kann auch, nur brunchen bzw. brunchen und einen anderen Film anschauen. Die anderen Filme an diesem Tag: “Der fremde Sohn” mit Jolie und Malkovich, Regie: Clint Eastwood und “Die Klasse“.

Moviemento Filmbrunch
Zauberer von Oz

Trailer:
[youtube X-ZULpr8m5o]

Somewhere over the Rainbow:
[youtube xLXEORFgpqQ]

The Wrestler

The Wrestler hat soeben die Golden Globes für den besten Filmsong und den besten Hauptdarsteller bekommen.

Randy, The Ram war in den Achzigern ein berühmter Wrestler doch mittlerweile ist er in die Jahre gekommen und hat seine große Zeit längst hinter sich. Unter der Woche arbeitet er in einem Supermarkt im Lager, am Wochenende zieht er durch die Mehrzweckhallen kleiner Städte und unterhält mal mehr mal weniger Zuschauer mit Schaukämpfen.

Seine Tochter (Evan Rachel Wood) will ihn nicht mehr sehen und die einzige mit der er reden kann ist die ebenso in die Jahre gekommene Stripperin Cassidy. Dann wird ihm ein ReMatch angeboten das den Ram wieder ganz nach oben bringen könnte, aber es kommt anders. Robin, wie er wirklich heißt, erleidet einen Herzanfall, sein Arzt empfiehlt ihm dringend das Schaukämpfen aufzugeben.

Tolle Leistung von Mickey Rourke der den Wrestler spielt, obwohl man bei ihm nie so recht weiß ob er den heruntergekommenen Typen nur spielt oder ob er wirklich einer ist. Marisa Tomei spielt die Cassidy.

Ein ergreifender Film über Einsamkeit und Scheitern.

The Wrestler kommt im März in die Kinos.

[youtube u14BC9tBRAA]

Waltz with Bashir

Hier gleich der nächste Globe-Gewinner, Waltz with Bashir hat in der Kategorie “Bester fremdsprachiger Film” abgeräumt.

Es ist 1982, Israel hat den Libanon besetzt. Im palästinensichen Flüchtligslager in Beirut beginnen libanesische Milizen die Flüchtlinge zu liquidieren und das israelische Militär schaut zu. Ari Folman der Macher von “Waltz with Bashir” war einer der Soldaten die 1982 im Libanon waren und mit diesem Film arbeitet er seine Vergangenheit auf.

Waltz with Bashir ist eine Art animierter Dokumentarfilm in dem Interviews, Träume und Erzählungen vorkommen. Am Ende werden reale Dokumentarfotos aus dem Flüchtlingslager gezeigt auf denen die Opfer des Masskers von Sabra zu sehen sind.

Der Film hat einen sehr ausergewöhnlichen visuellen Stil, eindringliche Farben, silhouetteartig gezeichnet und 3D-animierte Städte. Aber auch der Soundtrack ist genial, immer wieder werden Songs aus der Region eingespielt und die Lied-Texte untertitelt angezeigt:

I Bombed Beirut by Zeev Tene (youtube):

“I bombed Beirut today
I bombed Beirut everyday
If i came close to death
I couldn’t say
I bombed Beirut everyday

At the pull of a trigger
We can send strangers
straight to hell
Sure, we kill some innocent
along the way

If i came close to death
I couldn’t say
I bombed Beirut everyday”

Hier der noch der Trailer auf YouTube:

[youtube umYrGXzvRL4]

Slumdog Millionaire

… der große Abräumer bei den Globes und jetzt heißer Oscar-Favorit. Ein Film von Trainspotting-Boyle über einen Jungen aus den Slums von Mumbai der überraschenderweise bei “Wer wird Millionär” alles zu wissen scheint. Diese Tatsache muß er vor der letzten Frage noch der Polizei erklären und erzählt dabei in Rückblenden sein bisheriges Leben.

Kein perfekter Film, in der Mitte einige Längen, ab und zu ein bisserl zu schmalzig und ein anderes Ende wär sicher besser gewesen. Aber im Großen und Ganzen wirklich verdiente Auszeichnungen und ein super Film. Bollywood wie es eigentlich sein wollte und sollte. “Slumdog Millionaire” kommt im März in die Kinos.

Und extrem geil: Die Credits, der gesamte Cast beim Bollywood-Dance, Selbstironie pur!
[youtube ReFF_foaXxk]

Mega Movie Feiertag

Gleich nochmal drei Filme aus der selben Quelle:

Eagle Eye
Ein Tech-Thriller, Spielberg Produktion … boa ist das alles unrealistisch … ein geheimer US-Computer übernimmt die Kontrolle über, über … na über einfach alles und zwingt zwei unschuldige Amerikaner ihm dabei zu helfen den Präsidenten und den Rest der Regierung, also einfach alle, zu killen. Brrrr, muß man nicht gesehn haben. [wikipedia ... sicher net]

Mirrors
Blutiger Mystery-Horror mit Mr. 24, Kiefer Sutherland, der sich mit spielerischer Leichtigkeit ein doppel- und dreifach Brrrr bzw. BRRRRRR verdient. An dem Film stimmt ja genau gar nix. Einen solchen Blödsinn hab ich schon lang nicht mehr gesehen. Was diese Spiegel alles können: Bringen Menschen um, aber net immer, verschlucken Seelen, aber net immer, richten sich selbst wieder her, aber net immer, können alles sehen, aber net immer. Und die Spiegel (bzw. spiegelnde Flächen) im Kloster sind die absoluten Looser, die können rein zufällig gar nix, drum kann man sich dort verstecken. Geleck. [wikipedia ... sicher net]

In Bruges (Brügge sehen und sterben)
Der einzige gute Film des Tages, der Super-Schönling Collin Farrell als Auftragskiller der gemeinsam mit einem Komplizen auf einen Anruf wartet und das ausgerechnet in Brügge. Ich dachte das ist eine Komöde und wollt ihn mir gar nicht ansehen, aber es ist eigentlich eine Tragödie mit viel Humor und einem super spielenden Farrell, einigen sehr strangen Begegnungen und Ralph Finnes als Ober-Fießling. Endlich mal etwas was man nicht schon x-mal gesehen hat, unbedingt anschauen. “A bunch of fucking elephants!” [wikipedia]

Mega Movie Weekend

Nachdem ich aus zweifelhafter serbischer Quelle ;) einige Filme zugespielt bekommen habe war dieses Wochenende großes Filmschauen angesagt. Sechs Filme in zwei Tagen:

Bank Job
Sehr lässiger Polit/Agenten/Kriminal-Film nach einer wahren Geschichte mit Transporter Jason Statham. Der britische Geheimdienst heuert einige Ganoven an um aus einem Bankschließfach kompromitierende Fotos einer Prinzessin zu stehlen. Das wissen die Kleinkriminellen natürlich nicht und zusätzlich stehlen sie auch noch einige andere Sachen die eigentlich keiner zu Gesicht bekommen sollte. [wikipedia]

Hostel 2
Der Anfang ist wie gehabt, drei Amerikanerinnen reisen in die Slovakei und steigen im Hostel ab. Eine vierte is auch noch dabei die sie in Italien kennenlernen und die im ganzen Film für nix gut ist, aber ständig im Bild. Dann wird mal eine gekillt und die andere entführt, alles relativ öde bis auf den Schluß dann, der funktioniert gut. Nicht so schlecht wie befürchtet, kann man sich ansehen, trotzdem nur unterdurchschnittlich. Nachdem jetzt plötzlich lauter fesche Frauen herumrennen, erinnert das sehr an Scream. Und was soll eigentlich diese Kindergang darstellen? [wikipedia]

Stardust
Sehr netter Fantasy/Märchen-Film in Star-Besetzung: Claire Danes, Michelle Pfeiffer, Rupert Everett, … Besonders lustig Robert de Niro als tuntiger Kapitän eines Luftschiffs.   [wikipedia]

The Dark Knight
Umsonst gefreut, langweiliger Unsympatler als Batman, idiotische Fahrzeuge, ödes Outfit und ein komischer Bösewicht der eigentlich keiner sein sollte? Einziges Highlight der echte Bösewicht Heath Ledger als Joker. Schon allein wegen ihm muß man den Film gesehen haben. [wikipedia]

The Day the Earth Stood Still
Jennifer Connelly und der Keanu im SciFi-Remake … leider hat der Film eine sehr schlechte Qualität darum kann ich dazu nix sagen. So schlecht wie man allerorts hört ist er aber nicht, ich kenn aber auch das Orginal noch nicht. Man hat aber den Eindruck das da ein bissl die Kreativität gefehlt hat bzw. war vielleicht kein Geld mehr da nachdem die Schauspieler-Gagen bezahlt wurden? [wikipedia]

There will be Blood
Ein Drama und filmische Biographie über einen Oil-Pionier zwischen 1900 – 1930. Wie immer ist Daniel Day-Lewis genial aber auch der Nebendarsteller Paul Dano als junger Prediger ist super. [wikipedia]

Kino: Willkommen bei den Schtis (Bienvenue Chez Les Chtis)

Durch eine Straf-Versetzung verschlägt es den Postler Philippe in den hohen Norden von Frankreich. Was zuerst wie der absolute Horror wirkt stellt sich aber schnell als nette Gegend mit sehr lieben Leuten, den Sch’ti, heraus. Seiner Frau kann das Philippe nicht erzählen denn solange sie an den Horror glaubt verwöhnt sie ihn an den Wochenenden. Problematisch wirds als seine Frau einen Besuch ankündigt.

Ich hab die deutsche Syncro-Fassung gesehen und war sehr begeistert. Sie haben sich sehr viel Mühe gegeben den französischen Dialekt “Sch’ti” ins Deutsche zu überführen und es ist auch gut gelungen. Lang nicht mehr soviel gelacht.

Trailer: Deutsch, Französisch OT