100 spoiler in under five minutes …
Ich trau mich net schauen … sind sicher viele dabei die ich noch schauen will. Aber für die Mutigen bzw. die die schon alles gesehen haben: Spoiler Inferno
Ich trau mich net schauen … sind sicher viele dabei die ich noch schauen will. Aber für die Mutigen bzw. die die schon alles gesehen haben: Spoiler Inferno
Viele mexikanische Leichen, ein Pickup voller Kokain und ein Koffer voller Geld. Ein Typ hat den Koffer und die anderen wollen ihn … und einer dieser Typen ist sehr, sehr krank: “Kopf oder Zahl…Friend-o?”
Abgedrehte Charaktere, packende Story und jede Menge Suspense. Ein typischer Coen hald.
Jetzt doch noch … ich hab jetzt zwei Wochen mit mir und dem Film gehadert weil er doch einige Probleme hat. Vorallem die Schauspieler haben Defizite und Schwirigkeiten die teils sehr emotionalen Szenen überzeugend zu spielen. Trotzdem … man sollte den Film anschaun weils eben auch sehr gute Sachen gibt.
Beispiele: Gabriella (Helen Sjöholm) singt gegen Ihren Ehemann an, der sie seit Jahren körperlich misshandelt.
Lena (Frida Hallgren) die im ganzen Film eine irrsinnig tolle, offene, fröhlich authentische Ausstrahlung hat … “Freue pur”, nennt das die Babs.
Aber vorallem ist das ein Film an dem man in der Videothek gern mal vorübergeht weil man ihn einfach übersieht und deshalb jetzt doch dieser Blog-Eintrag.
Fazit und Zitat aus dem Film: “… da ist vieles ziemlich schön”.
Wie im Himmel (Så Som I Himmelen), 2004
Regie: Kay Pollak
Gegen die Wand (Fatih Akin, 2004)
Zufällig beim Zappen am “Bayerischen” gefunden … damals hab ich mich verweigert, wegen dem inszenierten Skandal über die Pornovergangenheit der Kekilli … war aber ein Fehler … ist nämlich ein total starker Film mit überzeugenden Schauspielern und einer sehr berührenden Geschichte.
“Der letzte Mohikaner” ist die Filmfassung aus dem Jahre 1992 des Romans von James Fanimore Cooper. Regie: Michael Mann (Ali, Collateral), Hauptdarsteller: Daniel Day-Lewis und Madeleine Stowe. Geniale Landschaftsbilder … Wälder, Berge, Wasserfälle wie ausm Bilderbuch.
Besonders stark ist das Finale, ein sieben Minuten Showdown hinterlegt mit einem eindringlichen Musik-Thema das nur durch Schreie und Schüsse übertönt wird (mit Ton anschaun!). Mann hat da alles zusammenkomprimiert: Liebe, Stolz und Opfer bis Rache, Verzweiflung und Selbstmord … weite langsame Landschafts-Panoramen, schnell geschnittene Kampfszenen in Großaufnahme, …
Nachdem ich mich jetzt einige Wochen erfolgreich um die (schlechte) Kritik zu “Taxidriver” gedrück habe, werd ich das auch weiterhin tun, und stattdessen, gibt’s eine Kritik zu einem anderen Film. Die österreichische Doku “No Name City” von Florian Flicker betrachtet das Leben einer Westernstadt 30 km südlich von Wien.
Im Stil von “Michael Moor“-Dokus ist der Macher ein Bestandteil der Doku und lässt sich zB. vom Sheriff bei der Auswahl der “Boots” beraten oder filmen, beim Versuch eine “No Name City”-Torte in der Tiefkühltruhe zu verstauen (muß man gesehen haben sonst versteht mans net).
Dieser Film betrachtet nicht die Stadt ansich sondern vielmehr die Menschen in ihr und die Beziehungen zwischen ihnen. Fast wie im richtigen Western tobt ein Machtkampf um die Herrschaft in der No Name City … es kann nur einen geben / die Stadt ist zu klein für uns zwei / das ist meine Stadt … fallen mir da spontan als Zitate aus beliebigen Western ein.
Mit dabei sind auch Waterloo und Robinson / Austropop-Legenden und Songcontest-Teilnehmer / die für die musikalische Einrahmung verantworlich sind. Waterloo hat auch einen genialen Auftritt als “Retter” der Stadt und Aushilfs-Winnetou. Ein würdiger Kanditat für das Kanzleramt
?
Sehr geiler Film, die internen Querelen machen den Hauptinhalt aus, den Rest tragen die Charaktere der Stadt-Bewohner bei. Das Leute die Vollzeit in einer Westernstadt arbeiten bzw. fast schon leben, na sagen wir mal, “ungewöhnlich” sind dürfte jetzt keine Überraschung sein.

Tron 2 (Tr2n) – Schlechte Version aber was solls … TRON yeah yeah.
Saw 5 – Ein Film den sicher keiner braucht.
“Widescreen avant*garde ist eine Sendung, die Ihnen Werke aus dem internationalen Independent-, Arthouse-, Experimental- und Trash-Kino näher bringen möchte.” … Lässig, auf gehts …
Folgen über Tarantino, Godard, Jarmusch, Lynch und einigen anderen sind schon online.
Wenn Odyssee im Weltraum die Mutter der Science-Fiction Filme ist, dann ist Tron auf jeden Fall die Urgroßmutter. Ein Must-Have für jedes DVD-Regal.