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  • DerFichtl 8:33 pm on June 2, 2009 Permalink
    Tags: , google I/O, GWT,   

    Macht die Welle! – Google Wave 

    google-wave-logoUnd hier ist sie, die nächste Welle in der Google Strategie die Weltherrschaft an sich zu reissen. Aber was soll man machen das Google-Zeugs ist nun mal immer extrem geil.

    Vor ein paar Tagen haben die Rasmussen Brüder auf der Google I/O die nächste große Googleware vorgestellt. Seit zwei Jahren arbeiten die Beiden in Australien an dem Projekt namens “Google Wave“. Wem der Name Rasmusen bekannt vorkommt, jap das sind die beiden die vor ein paar Jahren Google Maps gemacht haben.

    Aber was ist die Welle? Die Ausgangsfrage war: What would email look if it would invented today?”

    Dabei rausgekommen ist ein Kommunikationsobjekt das auf einem Server gehostet ist. Diese Wave kann man sich vorstellen wie eine Baumstruktur von Nachrichten die entweder zeitverzögert oder auch live übermittelt werden. Damit haben Sie eine Mischung zwischen E-Mail, IM und Chat geschaffen. Der Client um diese Waves zu bearbeiten ist der Browser.

    Teilnehmer an einer Wave können diese bearbeiten und lesen, es können jederzeit neue Teilnehmer hinzugefügt werden. Die Waves lassen sich spalten und ergeben dann neue eigenständige Kommunikationen. Dadurch das die Wave an einer zentralen Stelle liegt, sieht immer jeder Teilnehmer sofort was der andere schreibt.

    Wenn man irgendwo mitten in einer Kommunikation einsteigt kann das natürlich etwas unübersichtlich sein. Dafür wurde ein Playback-Feature eingebaut das einem anzeigt wann wer wo was geändert hat. Außerdem können Teilwaves auch als privat markiert werden, nur Teilnehmer die dafür freigeschaltet sind können diese Nachrichten dann sehen.

    Aber eine Wave kann nicht nur Text enthalten, es gibt bereits Plugins für Bilder und Videos, die man mittels Drag&Drop einfach in den Browser ziehen kann. Das funktioniert derzeit aber nur wenn man Gears installiert hat.

    Für Google Wave gibts natürlich auch Clients für iPhone und Android, alles basierend auf GWT, eh klar.

    Wer es genau wissen will muß sich das Google-Wave-Video anschauen.

     
  • DerFichtl 11:08 pm on October 3, 2008 Permalink
    Tags: , , , , GWT   

    Google Dev Day 08 (Nachmittag) 

    Noch kurz zum Nachmittag damit ich das fertig hab :)

    Google Web Toolkit (GWT)
    “… internally we call it Gwit” und Gwit ist dieser Compiler der aus Java ein Javascript-AJAX-HTML Projekt erzeugt. Progammiert wird das Ganze wie ein SWING- oder AWT-Projekt in Java und verwenden soll man dazu Eclipse. Der GWT-Compiler erzeugt dann daraus für jede unterstützte Browser-Variante ein eigenes optimiertes HTML und Javascript. Auch Sprachvarianten werden da bei den Browsern unterschieden, nicht nur Versionen. Da kommen dann X Versionen zusammen … plus … ein Javascript-Bootstrap-Script das die jeweilige Browser-Version dann erkennt und das richtige Script lädt.

    Die Vorteile dieser Methode liegen irgendwie auf der Hand … der Compiler wird ständig verbessert und wird in Zukunft immer mehr Browser unterstützen. Der Compiler kümmert sich auch speziell um Browser-Bugs und Javascript-Memory-Holes bzw. vermeidet diese. Der Sumit Chandel hat dann auch gemeint das GWT vorallem für große Javascript-Projekte interessant ist weil da bei handcoded JS immer die Resourcen aus dem Ruder laufen. War wirklich interessant obwohl ich das in nächster Zeit nicht brauchen werde.

    Google Gears
    Mir war ja net so klar was das bringen soll … Anwendungen offlinetauglich machen … is natürlich irgendwie für Google wichtig das man auch seine Mails in Gmail lesen kann wenn man net online is … aber für mich?

    Aber erstens bringt das einige lässige Nebeneffekte mit sich und zweitens is Gears net nur für diesen Zweck gedacht.

    Ein Nebeneffekt beispielsweise: Wenn ich eine Offline-Version habe, hab ich auch eine super-gecachte Version die damit auch super-schnell ist. Die Aktualisierungen laufen asyncron im Hintergrund ab und können ab dem Zeitpunkt dann immer direkt von der lokalen Festplatte geladen werden.

    Aber Gears ist in Wirklichkeit das Google Krimskrams-Plugin, da kommt alles rein was die irgendwie brauchen und das wird in Zukunft (bzw. auch jetzt schon) viel mehr sein als der lokale Webserver (offline-tauglichkeit) oder die Workerpools. Google arbeitet an allen möglichen Erweiterungen die es in Zukunft auch in HTML5 geben wird. Da aber keiner drauf warten will bis alle Browserhersteller das umgesetzt haben kommen die HTML5-Sachen einfach mal solange per Gears.

    Wrapup (+Android) Session
    In der Wrapup-Session wurde dann noch das neue Google-Handy gezeigt bzw. Android (die Software). Was das Ding alles kann und hat wird sicher auch irgendwo im Netz stehen, den Google-Leuten selber ist es Wurst … die wissen weder welche Kamera da drin ist, noch welche genaue Auflösung das Display hat. Das Handling mittels Touchscreen hat teilweise nicht recht gut funktioniert (extreme Wurschtlfinger), Tastatur hat er nicht benutzt, Kamera hat nur ein dürftiges Foto zustande gebracht.

    Sehr nett war allerdings das Paralax-Scolling des Hintergrunds. Interessant: Die Software wird stark mit allen Google-Diensten (GMail, Docs, Calender, …) verzahnt sein, das heißt: Ohne Google-Account macht das G1 keinen Spaß.

     
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