Macht die Welle! – Google Wave
Und hier ist sie, die nächste Welle in der Google Strategie die Weltherrschaft an sich zu reissen. Aber was soll man machen das Google-Zeugs ist nun mal immer extrem geil.
Vor ein paar Tagen haben die Rasmussen Brüder auf der Google I/O die nächste große Googleware vorgestellt. Seit zwei Jahren arbeiten die Beiden in Australien an dem Projekt namens “Google Wave“. Wem der Name Rasmusen bekannt vorkommt, jap das sind die beiden die vor ein paar Jahren Google Maps gemacht haben.
Aber was ist die Welle? Die Ausgangsfrage war: What would email look if it would invented today?”
Dabei rausgekommen ist ein Kommunikationsobjekt das auf einem Server gehostet ist. Diese Wave kann man sich vorstellen wie eine Baumstruktur von Nachrichten die entweder zeitverzögert oder auch live übermittelt werden. Damit haben Sie eine Mischung zwischen E-Mail, IM und Chat geschaffen. Der Client um diese Waves zu bearbeiten ist der Browser.
Teilnehmer an einer Wave können diese bearbeiten und lesen, es können jederzeit neue Teilnehmer hinzugefügt werden. Die Waves lassen sich spalten und ergeben dann neue eigenständige Kommunikationen. Dadurch das die Wave an einer zentralen Stelle liegt, sieht immer jeder Teilnehmer sofort was der andere schreibt.
Wenn man irgendwo mitten in einer Kommunikation einsteigt kann das natürlich etwas unübersichtlich sein. Dafür wurde ein Playback-Feature eingebaut das einem anzeigt wann wer wo was geändert hat. Außerdem können Teilwaves auch als privat markiert werden, nur Teilnehmer die dafür freigeschaltet sind können diese Nachrichten dann sehen.
Aber eine Wave kann nicht nur Text enthalten, es gibt bereits Plugins für Bilder und Videos, die man mittels Drag&Drop einfach in den Browser ziehen kann. Das funktioniert derzeit aber nur wenn man Gears installiert hat.
Für Google Wave gibts natürlich auch Clients für iPhone und Android, alles basierend auf GWT, eh klar.
Wer es genau wissen will muß sich das Google-Wave-Video anschauen.
Google Window Toolkit? Google Web Toolkit!