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  • DerFichtl 2:49 pm on June 4, 2009 Permalink
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    meshed#1 – Zahlen/Fakten 

    meshedWie andernorts bereits geschrieben, hab ich den Tag sehr interessant gefunden. Die ganze Veranstaltung war gut organisiert und es waren eigentlich durchgehend interessante Redner am Pult. Folgende Fakten und Daten konnte ich von der meshed#1 mitnehmen …

    Ralph Kammelberger, Online-Mediaberater bei Omnimedia

    • 2009 sind -50% Print und -50% TV im Mediamix von Omnimedia
    • CPV wird in fünf Jahren keine Rolle mehr spielen
    • Österreich liegt, im Europa-Vergleich, bei der Internetpenetration mit 69% im oberen Mittelfeld
    • Online hat im Mediamix die höchste Wachstumsrate mit über 30% pro Jahr
    • Online ist im Mediamix mit insgesamt 3% trotzdem nur ein sehr kleiner Bereich
    • im Jahr 2008 stieg die globale Internetnutzung um 18%, die Nutzung von Social Networks um 63%
    • der Zuwachs bei den Social Networks findet vorallem bei den 18 – 34 und 35 – 49 jährigen statt
    • wenn sie 15Min Zeit hätten würden 14-29 jährige lieber im Social Web surfen als zu fernsehen oder zu telefonieren
    • Zwei Drittel der Internet-Nutzer sind auch im Social Web zu finden

    Rolf Luehrs, TuTech Innovation GmbH

    • Einteilung von Social Media Plattformen in …
      Videoportale, Soziale Netzwerke, (Micro-)Blogs, Fotocommunities, Musikcommunities, Bewertungsportale, Social Bookmarking, Social News Portale, Markencommunities, Feedaggregatoren
    • Einteilung der Social Web Benutzer in …
      Creators (Erstellen von Inhalten), Critics (Bewerten und kommentieren), Collectors (Sammeln Links), Joiners (haben ein Profil), reine Konsumenten und kommplett Inaktive
    • Die Verteilung bei den Benutzern zwischen 18 und 24: Creators 22%, Critics 26%, Collectors 8%, Joiners 36%, Spectators 55% und Inactives 29%
    • Creators und Critics werden deutlich weniger bei älteren Social Web Nutzern
    • Durchschnittliche tägliche Internetnutzung in Deutschland: 1 Stunde, bei den 14-19 Jährigen 2 Stunden
    • Videoportale werden deutlich mehr genutzt als andere Web 2.0 Portale (weil man sich nicht anmelden muß)
    • 81% der deutschen Mittelstandsunternehmen wollen noch keine Web2.0 Instrumente nutzen

    Thomas Schwabl, MarketAgent.com

    • Die bekanntesten Social Media Plattformen in Österreich sind YouTube, Facebook und Myspace
    • Bei den Registrierungen ist Facebook vor MeinVZ (StudiVZ, SchülerVZ) und YouTube
    • Hauptgrund für die Registrierung ist mit fast 30% die Kommunikation mit Freunden/Bekannten.
    • Über 55% nutzen eine Plattform mehrmals pro Woche oder sogar täglich.
    • Die Plattformen werden vor allem zum ansehen von Bildern/Videos (64%) und zur Kommunikation (59%) genutzt.
    • Nur 15% der Befragten haben keine Bedenken persönliche Daten ins Netz zu stellen.

    Joachim Graf, ibusiness.de – HighText Verlag

    • Die Grenzen zwischen privat/beruflich und Leser/Publizist verschwimmen, jeder ist alles.
    • Die Benutzer verändern sich, die “Net Generation” kennt kein Leben ohne Internet.
    • “Was wichtig ist, kommt öfter”, die Frequenz der Nachrichten ist wichtig
    • Die Nutzeraufmerksamkeit und der Qualitätsanspruch sinkt immer mehr
    • Authentizität und Vertrauen ist alles
    • Kunden vertrauen vor allem anderen Kunden danach erst den klassischen Medien
    • “Branding” wird immer wichtiger um Vertrauen zu stärken
    • Für E-Mail, Display-Werbung sinkt die Nutzerakzeptanz … steigend sind SMM, SEO, SEM
    • Medien werden interaktiver und mobiler

    Oliver T. Hellriegel, University of Applied Sciences in Economics and Management

    • Wird asap nachgereicht.

    Hoffentlich hab ich alles halbwegs richtig zusammengefasst. Fotos und (bald auch) Videos gibt’s auf der meshed Homepage zu sehen.

     
  • DerFichtl 8:40 pm on June 2, 2009 Permalink
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    meshed#1 – Chancen und Risiken von Social Media 

    meshed

    Viele interessante Punkte wurden auf der meshed#1 angesprochen aber einiges ist in den verschieden Vorträgen immer wieder aufgetaucht.

    Empfänger = Sender – Die typischen Strukturen brechen auf, alle die bisher nur Informationen konsumiert haben, können in Zukunft auch aktiv am Dialog teilnehmen. Das stellt die Marketing- und Presseabteilungen vor ganz neue Aufgaben. Reagieren und Lenken von Meinungen wird die zukünftige Herausforderung sein.

    Hör mir zu! – Die Kunden wollen auch an diesem Dialog teilnehmen und liefern verstärkt positives und negatives Feedback über Web2.0-Kanäle. Wer nicht oder falsch auf dieses Feedback reagiert ist bei seiner Kundschaft schnell unten durch.

    Echt sein! – Das Web macht es sehr leicht verschiedene Produkte, Aussagen und Marken zu vergleichen. Wer nicht ehrlich mit seinen Kunden ist, wird schnell entlarvt und gnadenlos vorgeführt.

    Günstiger Einstieg – SMM erfordert wenig Erstinvestition aber kontinuierlichen Personalaufwand. Die verschiedenen Plattformen und Kanäle müssen überwacht werden und die Reaktionen müssen zeitnah und strategisch erfolgen.

    Bin Unterwegs. – In den nächsten Jahren wird sich das mobile Internet wirklich durchsetzen. Das Web wird vor allem auf mobilen Endgeräten konsumiert werden. Die Informationshappen werden kleiner und verteilen sich auf Widgets, Apps und viele verschiedene Portale/Dienste.

    Negativ = Positiv – Auch negatives Feedback ist positiv, zumindest wenn es gehört wird und wenn die richtigen Reaktionen schnell erfolgen. Dann kann jede Kritik in etwas positives gewandelt werden und man wird etwas für die Zukunft lernen.

    So das waren jetzt mal so allgemeine Punkte die besprochen wurden. Konkrete Zahlen und Fakten gibt es dann im nächsten meshed#1-Post.

     
  • DerFichtl 7:27 am on November 10, 2008 Permalink
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    Unser Profil 

    Folgenden Satz hab ich grad in einer Stellenausschreibung gefunden:

    Unser Profil: Unsexy, uncool, nicht hektisch oder launenhaft, dafür ehrlich (und) erfolgreich.

    Für ein bekanntes linzer EDV-/Marketing-Unternehmen ist es anscheinend wichtig “unsexy” und “uncool” zu sein, darüber hinaus sind sie “ehrlich erfolgreich”, hat das jemand bezweifelt? Oder ist das nur ein lustig gemeinter Angriff auf die übertrieben sexy/coole Konkurenz die ab und zu auch “unehrlich erfolgreich” ist?

     
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